Von Wind, Welle, Segeln und Fotografieren

in Baltic Cup an 01.06.2008 um 16:24 Uhr

Baltic Cup 2008 - das war für mich hauptsächlich viel Wind und Welle. Und beides hat beim Segeln richtig Spass gemacht.

Vom Start weg bis ins Ziel immer mehr als ausreichend Wind zu haben war im Vergleich zu den Vorjahren außergewöhnlich. Wie oft haben wir in den vergangenen Jahren stundenlang in Flauten gestanden und mit Bahnverkürzungen, Abbrüchen und neuen Starts leben müssen. Da war der Baltic Cup 2008 doch etwas anders: Es war Kaiserwetter zum Segeln. Langeweile konnte an Bord kaum aufkommen.

Allerdings stellten die Wellen und der Seegang ein kleines Problem dar: Nein, nicht für den Magen - sondern für die Fotoausrüstung.

Natürlich kann man auch bei Krängung Fotos schießen. Die Frage ist nur, wie man die Kamera heil aufs Deck und irgendwann wieder möglichst in dem selben Zustand unter Deck befördert. Da verzichtet man dann doch lieber auf so manches Foto und freut sich, dass Johanna da ist und wie mit diesem Bild von unserem Start aushilft.

Wir mit unserer "extra fast II" am Start

Trotzdem juckt es gelegentlich doch in den Fingern. Die Motive beim Segeln sind einfach zu schön. Und so vergisst man für einen Moment den Wert und das Risiko für die Fotoausrüstung.

Seegang beim Baltic Cup 2008

Aber irgendwie ist man dann doch auch wieder froh, wenn alles trocken und unbeschadet den Weg unter Deck zurückgefunden hat und sicher verstaut ist. Selbst wenn es wie für das obige Bild Michaels Ausrüstung war und nicht meine.

Das dieses Mal das Fotografieren an Bord etwas hinter dem Segeln zurückstecken musste, sehe ich daran, dass ich 2007 beim Baltic Cup 845 Fotos gemacht habe. Dieses jahr waren es dagegen nur 734.

Aber schließlich geht man ja auch Segeln und nicht Fotografieren, oder ;)

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    Als Navigator beim Baltic Cup 2007